Coronavirus in Markranstädt

Hier finden Sie ständig aktualisierte Informationen zum Coronavirus in Markranstädt.

 

Aktuelle Erreichbarkeit des Bürgerrathauses

Um eine Menschenansammlung zu vermeiden, ist die Stadtverwaltung geschlossen. Bei unaufschiebbaren und dringenden Angelegenheiten, die persönlich geklärt werden müssen bitten wir um eine telefonische Terminabsprache. Ihre Anfragen können unter der Rufnummer 034205/61-0 zu folgenden Zeiten gestellt werden:

Montag            8.00 bis 15.00 Uhr
Dienstag          8.00 bis 15.00 Uhr
Mittwoch         8.00 bis 15.00 Uhr
Donnerstag     8.00 bis 15.00 Uhr
Freitag             8.00 bis 12.00 Uhr
 
Möchten Sie einen konkreten Mitarbeiter sprechen, informieren Sie sich bitte hier über Ihren Ansprechpartner. Greifen Sie zum Telefonhörer oder schreiben uns eine E-Mail, um persönliche Kontakte zu vermeiden.

 

Meldung von Verstößen gegen die Allgemeinverfügung

Bürgerinnen und Bürger aus Markranstädt können Verstöße gegen die Allgemeinverfügungen aufgrund der Corona-Krise wie folgt an das Ordnungsamt melden:

  • Mo – Do von 8.00 bis 15.00 Uhr, Fr von 8.00 bis 12.00 Uhr unter der Telefonnummer: 034205/61184
  • Mo – Do ab 15.00 bis 20.00 Uhr, Fr ab 12.00 bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 034205/61168

Außerhalb der genannten Uhrzeiten und am Wochenende ist die Polizei zu verständigen.

Ausgangsbeschränkungen

Verlassen des Hauses nur noch mit triftigen Gründen erlaubt

Stand 23. März 2020: Der Freistaat Sachsen hat eine Allgemeinverfügung erlassen, die strikte Ausgangsbeschränkungen für die Bevölkerung in ganz Sachsen regelt, um die weitere Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Das Verlassen der häuslichen Unterkunft ohne triftigen Grund wird vom 23. März 2020 bis 5. April 2020 untersagt.

 

Triftige Gründe sind insbesondere:

  • die Abwendung einer unmittelbaren Gefahr für Leib, Leben und Eigentum
  • Ausübung beruflicher Tätigkeiten (dies umfasst auch den Hin- und Rückweg zur jeweiligen Arbeitsstätte)
  • Hin- und Rückweg zur Kindernotbetreuung gemäß der Allgemeinverfugung des SMS bezüglich Kindertagesstätten und Schulen vom 18. März 2020 sowie zu Tagespflegeinrichtungen entsprechend der Allgemeinverfugung des SMS vom 20. März 2020 beziehungsweise beruflich veranlassten Kinderersatzbetreuung
  • Sicherstellung der Versorgungssicherheit der Bevölkerung, einschließlich Abhol- und Lieferdienste (auch im Rahmen von ehrenamtlicher Tätigkeit)
  • Wahrnehmung des notwendigen Lieferverkehrs, einschließlich Brief- und Versandhandel
  • Fahrten von Feuerwehr-, Rettungs- oder Katastrophenschutzkräften zum jeweiligen Stutzpunkt oder Einsatzort
  • Inanspruchnahme medizinischer, psychosozialer und veterinärmedizinischer Versorgungsleistungen, (zum Beispiel Arztbesuch, medizinische Behandlungen und zwingend notwendige fachliche Beratungen sowie Blut- und Plasmaspenden), sowie der Besuch Angehöriger der Heil- und Gesundheitsfachberufe, soweit dies medizinisch dringend erforderlich ist (zum Beispiel Psycho- und Physiotherapeuten auch in Alten- und Pflegeheimen) beziehungsweise im Rahmen einer dringend erforderlichen seelsorgerischen Betreuung
  • Versorgungswege für die Gegenstände des täglichen Bedarfs (Einzelhandel fur Lebensmittel, Großhandel, Getränkemärkte, Tierbedarfsmärkte, Apotheken, Drogerien, Sanitätshäuser, Optiker, Hörgeräteakustiker, Banken, Sparkassen sowie Geldautomaten, Poststellen, Tankstellen, Kfz- und Fahrradwerkstätten, Reinigungen, Waschsalons, Zeitungsverkauf sowie die Abgabe von Briefwahlunterlagen)
  • die Wahrnehmung unaufschiebbarer Termine bei Behörden, Gerichten, Gerichtsvollziehern, Rechtsanwälten und Notaren
  • Besuch bei Ehe- und Lebenspartnern sowie auf Dauer angelegten Lebensgemeinschaften, hilfsbedürftigen Menschen, Kranken oder Menschen mit Einschränkungen (außerhalb von Einrichtungen) und die Wahrnehmung des Sorgerechts im jeweiligen privaten Bereich
  • Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen
  • Begleitung Sterbender sowie Beerdigungen im engsten Familienkreis, wobei die Anzahl 15 Personen nicht überschreiten darf
  • Sport und Bewegung an der frischen Luft im Umfeld des Wohnbereichs sowie Besuch des eigenen Kleingartens im Sinne des Bundeskleingartengesetzes, allerdings ausschließlich alleine oder in Begleitung des Lebenspartners beziehungsweise mit Angehörigen des eigenen Hausstandes und ohne jede sonstige Gruppenbildung größer als fünf Personen
  • unabdingbare Handlungen zur Versorgung von Tieren

 

Bis auf wenige Ausnahmen wird dagegen der Besuch in Alten- und Pflegeheimen, Einrichtungen und ambulant betreuten Wohngemeinschaften und Wohngruppen mit Menschen mit Behinderungen, in Krankenhäusern sowie Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen gänzlich untersagt.

Wer bei Kontrollen durch die Ordnungsbehörden auf der Straße angetroffen wird, muss die Gründe benennen, warum er sich außer Haus aufhält. Dies kann durch Vorlage einer Arbeitgeberbescheinigung, eines Betriebs- oder Dienstausweises oder durch mitgeführte Personaldokumente erfolgen.

Die gesamten Allgemeinverfügungen des Freistaates Sachsen können Sie hier abrufen.

Schließung nicht lebensnotwendiger Geschäfte

Geschäfte sind grundsätzlich geschlossen

Stand 01. April 2020: Sachsen konkretisiert und verlängert seine Ausgangsbeschränkungen bis zum 20. April 2020. Außerdem werden nun im Freistaat Bußgelder für Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung erhoben.
 
Offen bleiben dürfen - auch am Sonntag - mit Auflagen zur Hygiene:
  • Einzelhandel für Lebensmittel, und Getränkemärkte, Tierbedarfsmärkte
  • Abhol- und Lieferdienste,
  • Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien,
  • Banken und Sparkassen, Poststellen,
  • Tankstellen, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Optiker, Hörgeräteakustiker, Kfz und Fahrradwerkstätten sowie der Großhandel
  • Einrichtungen des Gesundheitswesens unter Beachtung der gestiegenen hygienischen Anforderungen
  • NEU: Baumschulen und Gartenbaubetriebe dürfen geöffnet bleiben
  • NEU: Mobile Verkaufsstände unter freiem Himmel und in Markthallen, die dem Verkauf von Lebensmitteln, selbst erzeugten Gartenbau- und Baumschulerzeugnissen sowie Tierbedarf dienen, dürfen ab Mittwoch (01.04.20) in Sachsen öffnen.
Dienstleister und Handwerker dürfen ohne Publikumsverkehr ihrer Tätigkeit nachgehen.
 
Gaststätten sind zu schließen. Ausgenommen sind Personalrestaurants und Kantinen in der Zeit zwischen 6 und 18 Uhr, wenn sie die Hygieneauflagen erfüllen. Gaststätten ist ein Außer-Haus-Verkauf bzw. ein Liefer- und Abholservice erlaubt.
 
Hotel- und Beherbergungsbetrieben ist es untersagt, Personen zu touristischen Zwecke zu beherbergen. Es dürfen nur noch notwendige Übernachtungen (z. B. notwendige Geschäftsreisen oder Arbeiterunterkünfte) stattfinden, aber ausdrücklich nicht zu touristischen Zwecken.
 
Antworten auf die häufigsten Fragen finden Sie hier.
 

Die gesamten Allgemeinverfügungen des Freistaates Sachsen können Sie hier abrufen.

Notfallbetreuung für Kindergärten und Schulen

Stand 18. März 2020: Seit Mittwoch (18. März) sind alle Schulen und Kitas sowie die Kindertagespflege in Sachsen bis einschließlich der Osterferien (17. April) geschlossen. Hierzu ist eine Allgemeinverfügung des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und gesellschaftlichen Zusammenhalt in Abstimmung mit dem Sächsischen Kultusministerium ergangen.

 

  • Es findet kein Unterricht und keine sonstigen schulischen Veranstaltungen statt.
  • In Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflege und heilpädagogischen Kindertageseinrichtungen entfallen die Betreuungsangebote

 

Schülerinnen und Schüler

Für die Zeit der Schulschließungen wird den Schülern durch die Schulen Lernstoff bereitgestellt, damit die freie Zeit als Lernzeit genutzt werden kann. Die Schule entscheidet, über welche Kommunikationswege die Schülerinnen und Schüler mit Lernmaterial versorgt werden.

Fragen rund um die Abschlussprüfungen und Leistungserhebungen beantwortet der Freistaat Sachen in einem separaten FAQ.

 

Eltern

Ab 18. März bleiben Schulen und Kitas geschlossen.

Betreuungsangebote werden geschaffen für Kinder, deren Eltern (Personensorgeberechtigte) oder der alleinige Personensorgeberechtigte in Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig und aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Gründe an einer Betreuung des Kindes gehindert sind.

Stand 23. März 2020: Der Freistaat Sachsen hat die Sektoren der kritischen Infrastruktur erweitert. Für folgende Berufsgruppen kann eine Notbetreuung der Kinder erfolgen.
 
Der Nachweis einer entsprechenden Tätigkeit ist in einem Formblatt gegenüber der Leitung der Schule oder der Kindertagesstätte schriftlich nachzuweisen. Der Nachweis bedarf der schriftlichen Bestätigung durch den Arbeitgeber bzw. Dienstherren.
 
Die häufigsten Fragen und Antworten zur Notbetreuung finden Sie hier.
 

Für Rückfragen aus der Bevölkerung schaltet das Kultusministerium zudem eine Hotline unter der Nummer 0351-564 69999. Die Experten beraten Sie von 8 bis 20 Uhr. Nähere Informationen erhalten Sie auch unter: www.bildung.sachsen.de

Die gesamten Allgemeinverfügungen des Freistaates Sachsen können Sie hier abrufen.

Weitere Maßnahmen in Markranstädt

Schließung öffentlicher Einrichtungen

Stand 26. März 2020: Ab sofort sind alle öffentlichen Einrichtungen bis auf Weiteres geschlossen. Dies betrifft unter anderem:

  • Stadt- und Schulbibliothek
    • Die ausgeliehenen Medien verlängern sich automatisch. In der Zeit der Schließung werden keine Medien angemahnt.
    • NEU: Alle Leserinnen und Leser sind herzlich eingeladen, unsere digitalen Medien zu nutzen. E-Books, Zeitschriften, Hörbücher, Musik und Filme finden Sie in der Onleihe unter www.onleihe.de/saechsischerraum. Die Stadtbibliothek Markranstädt bietet befristet bis vorerst 31. Mai 2020 für alle Bürgerinnen und Bürger, auch solche, die noch keinen Bibliotheksausweis besitzen, einen kostenfreien Zugang an. Interessenten können sich per E-Mail () unter Angabe des vollständigen Namens, der Adresse, Geburtsdatums, Telefonnummer und der E-Mail-Adresse, anmelden. Nach Bearbeitung der Anfrage durch eine Mitarbeiterin der Bibliothek wird dann eine Benachrichtigung über die Freischaltung des Zugangs per E-Mail geschickt.
  • Städtische Sporthallen 
  • Jugendclubs
  • Mehrgenerationenhaus
  • Volkshochschule
  • Musikschule
  • Sprechstunde der Friedensrichterin
    • Bitte reichen Sie Ihre Anträge auf ein Schlichtungsverfahren nur noch in Schriftform ein. Bürgerinnen und Bürger können in dringenden Fällen oder bei Anfragen im Bürgeramt unter 034205-61-0 Namen und Kontaktdaten hinterlassen. Die Friedensrichterin tritt dann telefonisch mit ihnen in Verbindung.
  • Allgemeine Beratungsstelle DURCHBLICK
    • Die Allgemeine Beratungsstelle DURCHBLICK steht telefonisch unter der Rufnummer 034205/699780 zur Verfügung. Sollte eine persönliche Beratung aufgrund dringender Angelegenheit notwendig sein, ist die Vereinbarung eines Termins notwendig.

 

Verbot von Veranstaltungen

Stand 18. März 2020: Grundsätzlich sind ab dem 19.03.2020 alle öffentlichen und nichtöffentlichen Veranstaltungen, bei denen es zu einer Begegnung von Menschen kommt, sowie Versammlungen unabhängig von der Teilnehmerzahl in Sachsen verboten. Die entsprechende Allgemeinverfügung des Sächsischen Gesundheitsministeriums gilt ab 19. März 2020 bis zunächst 20. April 2020.

Stattfinden dürfen nortwendige Veranstaltungen aller Hoheitsträger, Behörden und Einrichtungen, die öffentlich-rechtliche Aufgaben wahrnehmen und Veranstaltungen, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, der öffentlich-rechtlichen Leistungserbringung, der Versorgung der Bevölkerung oder der Gesundheitsfürsorge der Bevölkerung dienen.

Für Versammlungen unter freiem Himmel kann auf Antrag eine Ausnahmegenehmigung der Versammlungsbehörde erteilt werden. Das Sächsische Staatsministerium für Soziales und gesellschaftlichen Zusammenhalt ist fachlich zu beteiligen.

Veranstaltungen im privaten oder familiären Bereich (wie Hochzeiten, Trauerfeiern und vergleichbare Veranstaltungen) sind bis zu einer Zahl von 100 Teilnehmenden von der Untersagung ausgenommen. Hierfür können Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz durch die zuständige Behörde festgelegt werden. Aus Gründen des Infektionsschutzes wird empfohlen, private Veranstaltungen zu verschieben oder abzusagen.

Gewerbebetriebe im Sinne der Gewerbeordnung der folgenden Arten dürfen nicht für den Publikumsverkehr geöffnet werden:
a) Tanzlustbarkeiten (wie Clubs, Diskotheken, Musikclubs; auch Bars ohne Tanzangebot, in denen bei gewöhnlichem Betrieb Menschenansammlungen mit räumlicher Enge nicht ausgeschlossen werden können),
b) Kneipen,
c) Messen, Ausstellungen,
d) Spezialmärkte und Jahrmärkte,
e) Volksfeste,
f) Spielhallen,
g) Spielbanken,
h) Wettannahmestellen und ähnliche Unternehmen.

Wochenmärkte im Sinne der Gewerbeordnung sind nicht von der Untersagung erfasst.

Die gesamten Allgemeinverfügungen des Freistaates Sachsen können Sie hier abrufen.

Unterstützung für Unternehmen

Welche Unterstützung gibt es jetzt für Unternehmen?

Stand 30. März 2020: 

Soforthilfe-Zuschuss für Solo-Selbständige und Kleinbetriebe
Besondere Unterstützungsmaßnahmen gibt es für kleine Unternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen, Soloselbständige und Angehörige der Freien Berufe, die durch die Corona-Krise in Schwierigkeiten geraten sind. Sie verfügen in der Regel kaum über Sicherheiten oder weitere Einnahmen. Diesen Unternehmen soll schnell und unbürokratisch geholfen werden. Zur Sicherstellung ihrer Liquidität erhalten sie eine Einmalzahlung für drei Monate – je nach Betriebsgröße in Höhe von
  • bis zu 9.000 Euro (bis zu fünf Beschäftigte/Vollzeitäquivalente)
  • bis zu 15.000 Euro (bis zu zehn Beschäftigte/Vollzeitäquivalente).

Weiterführende Informationen sowie Hinweise zur Antragstellung finden Sie unter: www.sab.sachsen.de 

 

Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen

Unternehmen, die von der Coronakrise betroffen sind, können sich kurzfristig die Sozialversicherungsbeiträge für die Monate März und April 2020 stunden lassen. Anträge für März müssen bis 26. März 2020 formlos unter Bezug auf die Notlage durch die Coronakrise und Pragraf § 76 SGB IV direkt an die jeweils zuständige Krankenkasse, die die Sozialversicherungsbeiträge erhebt, gestellt werden. Weiterführende Informationen unter: www.gkv-spitzenverband.de

 

Soforthilfe-Darlehen „Sachsen hilft sofort“

Mit diesem Soforthilfe-Darlehen werden Einzelunternehmer (Solo-Selbstständige), Kleinstunternehmer und Freiberufler unterstützt, die aufgrund der Auswirkungen des Corona-Virus mit unverschuldeten Umsatzrückgängen konfrontiert sind. Die Zuwendung wird als Projektförderung durch ein zinsloses, am Liquiditätsbedarf (weiterlaufende Betriebsausgaben) orientiertes Nachrang-Darlehen von mindestens 5.000 Euro und höchstens 50.000 Euro gewährt und können drei Jahre tilgungsfrei beantragt werden. Die Antragsstellung erfolgt seit dem 23. März über die Sächsische Aufbaubank - Förderbank (SAB).

 

Expressbürgschaften

Zur Sicherung der Finanzierung von Maschinen, Anlagen und selbstgenutzten gewerblichen Immobilien, Warenlager oder Betriebsmittel, stellt die Bürgschaftsbank innerhalb von 2 Banktagen Bürgschaften zur Verfügung. Diese sind über die jeweilige Hausbank des Unternehmens zu beantragen.

Weiterführende Informationen unter: www.bbs-sachsen.de/buergschaften/express/

 

Kurzarbeit für die Überbrückung der Krise

Viele Arbeitgeber können im Falle eines Verdienstausfalles Kurzarbeitergeld beantragen. Das Kurzarbeitergeld beträgt 60 % des ausgefallenen Nettolohns (bei Arbeitnehmern mit mindestens 1 Kind 67 %). Die Gehälter der Angestellten werden vom Arbeitsamt übernommen. Dies geht relativ schnell und kann zeitnah gezahlt werden. Kurzarbeitergeld können Sie bei der Bundesagentur für Arbeit beantragen.

Zur Anzeige des Kurzarbeitergeldes ist eine Gewerbeanmeldung sowie eine Vereinbarung zur Kurzarbeit mit den Mitarbeiterinnen/Mitarbeitern (mit Unterschrift der Firma sowie jedes einzelnen Mitarbeitenden) beizufügen.

 

Erstattung wegen Verdienstausfall auf Grund eines Tätigkeitsverbotes durch ein Gesundheitsamt

Dies betrifft Arbeitgeber, deren Arbeitnehmer vom Gesundheitsamt unter Quarantäne gestellt und mit einem Tätigkeitsverbot belegt wurden.

Grundsätzlich muss man als Arbeitgeber für 6 Wochen eine volle Lohnfortzahlung gewährleisten. Allerdings werden nach dem Infektionsschutzgesetzt diese Lohnzahlungen entschädigt. Die betroffenen Arbeitnehmer bekommen vom Gesundheitsamt ein Bestätigungsschreiben, welches ähnlich wie ein Krankenschein behandelt und beim Finanzamt geltend gemacht werden kann.  Sind Arbeitnehmer allerdings arbeitsunfähig – also vom Arzt krankgeschrieben –, treten die Leistungen des Arbeitgebers (Entgeltfortzahlung) und der Krankenversicherung (Krankengeld) vorrangig ein. Für die Zeit einer Krankschreibung besteht daher kein Anspruch auf Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz.

Weiterführende Informationen unter: www.lds.sachsen.de

 

Weitere Unterstützungsmöglichkeiten finden Sie auf der Seite des Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr oder auf Seite der Sächsischen Aufbaubank - Förderbank (SAB).

 

Familien- und Erziehungsberatung

Die besondere aktuelle Situation geht auch an den Familien nicht spurlos vorbei, sondern fordert diese in vielerlei Hinsicht. Bitte scheuen Sie sich nicht, Hilfe und Unterstützung anzunehmen und nutzen Sie die nachfolgenden telefonischen Beratungsmöglichkeiten. 

 

Krisentelefon

Das Krisentelefon des Wegweiser Böhlen e. V. kann unkompliziert von allen Eltern, Großeltern (und anderen an der Erziehung Beteiligten) sowie Jugendlichen in Anspruch genommen werden, die beispielsweise aktuell leiden unter:

  • Einsamkeit, Isolation, depressiven Verstimmungen, Gedankenspiralen
  • Konflikte in der Partnerschaft, in der Familie oder im Job
  • Ängsten (Krankheitsängste, Zukunftsängste, Geldsorgen)
  • Überforderung durch den beengten Familienalltag/ die Schulsituation
  • akute Überforderung und Ratlosigkeit in der Erziehung
  • Androhung von Gewalt oder Gewalterleben in der Familie (durch Eltern, Partner*Innen…)
  • Suizidgedanken.

Krisentelefon für Ratsuchende: 034206 - 75825

Montag 14.00 bis 16.00 Uhr
Dienstag 14.00 bis 16.00 Uhr
Mittwoch 10.00 bis 12.00 Uhr
Donnerstag 10.00 bis 12.00 Uhr

 

Weitere Beratungsstellen

Volkssolidarität RV Wurzen: 03425 - 920187

Internationaler Bund Grimma: 03437 - 918096

AWO Leipziger Land Borna: 03433 - 803165

Diakonie Leipziger Land: 034296 - 947420 

 

Angebote der Familienbildung

Fragen zur Erziehung und zum Umgang mit Kindern in dieser besonderen Situation
Empfehlungen für Eltern zur Gestaltung des eingeschränkten Familienalltags
 

Lichtblick Markkleeberg e. V.
Telefonische Beratung: 0341 - 3542848
Montag - Freitag 9.00 bis 12.00 Uhr
Informationen auf der Homepage: www.lichtblick-fuer-familien.de

 

AWO Mulde-Collm e.V. Wurzen
Telefonische Beratung:
0176 - 45895077 von Montag bis Freitag 12 bis 14 Uhr
0176 - 39984235 von Montag bis Freitag 14 bis 16 Uhr
 
 
Schwangerschafts(konflikt)beratung
Diakonie Leipziger Land 
Montag bis Freitag 8 – 14 Uhr telefonisch unter 0176 7676 3222
 
 
Erziehungsberatung
Diakonie Leipziger Land
Mittwoch und Donnerstag 9 – 15 Uhr unter der Telefonnummer: 034205 209545
Aktuelle Informationen zum neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2)

Seit Ende des Jahres 2019 ist ein Ausbruch mit einem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) in China bekannt, der in der Region Wuhan zuerst beobachtet wurde und zu Lungenerkrankungen führt. Seitdem hat sich das Virus in vielen Ländern weltweit verbreitet.

Auch in der Bundesrepublik Deutschland gibt es Infektionsfälle. Im Freistaat Sachsen sind bislang mehrere hundert Infektionsfälle durch Labortests bestätigt. Die Infektionszahl steigt täglich. Das Gesundheitsministerium hat den Krisenstab "Corona" eingerichtet. Die Lage wird vom Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt (SMS) regelmäßig beobachtet und bewertet. 

Aktuelle Informationen finden Sie unter:

Informationsportal des Freistaates Sachsen

Rober-Koch-Institut

Hygienehinweise

Generell gelten die bewährten Verhaltensempfehlungen. Das Verantwortungsbewusstsein jedes einzelnen Bürgers ist wichtig. Jeder trägt diese Verantwortung - für sich selbst, seine Familie und andere Menschen.
Um die Ausbreitung von Atemwegsinfekten zu vermeiden, sollten Sie:

  • Andere Menschen nicht anhusten oder anniesen
  • in das Taschentuch oder die Armbeuge niesen oder husten
  • Einmaltaschentücher benutzen und sofort in schließbare Mülleimer wegwerfen
  • Regelmäßig und ausreichend lange Hände waschen
  • Abstand halten
  • Häufig lüften
  • Immunsystem stärken (gesunde Ernährung, frische Luft, ausreichend Schlaf).

Zu Coronavirusinfektionen können andere Krankheitserreger hinzukommen und schwere Lungenentzündungen auslösen. Gegen Pneumokokken und Influenza kann man sich entsprechend der Impfempfehlungen der Impfkommissionen (STIKO, SIKO) impfen lassen.

Trotz aller Sorge um den neuartigen Virus sollte die Bevölkerung besonnen bleiben.

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Was tun im Verdachtsfall?

Aktuell werden nur die Verdachtsfälle auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet.

Nach den offiziellen Leitlinien gilt eine Person als Corona-Verdachtsfall, wenn sie Erkältungssymptome wie Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber aufweist und innerhalb der letzten 14 Tage in einem vom RKI ausgewiesenen Risikogebiet war oder in dieser Zeit direkten Kontakt zu bestätigten Erkrankten hatte.

Meist sind die Symptome ganz mild, ggf. sogar kaum feststellbar. Schwere Komplikationen kommen fast ausschließlich bei erheblich vorgeschädigten Menschen mit Vorerkrankungen vor.

Sollte ein Verdacht auf eine Coronavirusinfektion bestehen, melden Sie sich telefonisch bei Ihrem Hausarzt. In dringenden bzw. schweren Fällen wenden Sie sich an die Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses. Bitte melden Sie sich sowohl bei Ihrem Hausarzt als auch im Krankenhaus vorher telefonisch an und leisten den dortigen Weisungen Folge. Weiterhin besteht die Möglichkeit, die 116117 der kassenärtzlichen Bundesvereinigung anzurufen.

Bei Fragen steht Ihnen auch das Bürgertelefon des Gesundheitsamtes des Landkreises Leipzig unter der Nummer: 03437 - 984 5566 wochentags in der Zeit von 8.00 - 18.00 Uhr zur Verfügung.